top of page

New Work - Buzz Word oder gelebte Realität? - Teil 2

Aktualisiert: 6. Feb. 2023

In dem Blogbeitrag von November 2022 habe ich das Thema und den Ursprung der New Work Bewegung allgemein beleuchtet. In diesem Blogbeitrag gehe ich intensiver auf die „gelebte Realität“ ein und das am Beispiel von Solufi. Ich beschreibe Dir, an welchen Stellen der New Work Gedanke bei uns bereits eingezogen ist und wie Du bei uns New Work im Arbeitsalltag spürst.

Freiheit Freiheit fängt für viele vor allem bei den Arbeitszeiten an: Ausschlafen oder den Morgen nutzen, um das Kind zur Kita zu bringen; all dies ist im New-Work-Modell in den meisten Fällen möglich. Einen klassischen „Nine-to-five-Job“ – also eine Arbeit, die in einem festen Zeitraum (z. B. zwischen neun Uhr morgens und fünf Uhr nachmittags) bewältigt werden muss – gibt es nicht. Und genau so wird dies bei Solufi gehandhabt. Natürlich sind wir abhängig von den Terminkalendern unserer Kunden, aber die grundsätzliche Erwartungshaltung, spätestens um 09:00 Uhr am Schreibtisch sitzen zu müssen, egal ob ein Termin besteht oder nicht, gibt es bei Solufi nicht. Für die effiziente Aufgabenerledigung ist jeder selbst verantwortlich. Diese Freiheit erstreckt sich zugleich auf den Arbeitsort: Ob im Homeoffice oder im neuen, modernen Büro in Fürth – auch hier haben Mitarbeitende bei Solufi freie Hand. Das ermöglicht größere Unabhängigkeit und Mobilität, die zum Beispiel dafür genutzt werden können, das Privatleben flexibler zu gestalten sowie auch Urlaubspläne mit der Arbeit in den Einklang zu bringen. Im Rahmen von unserem Workation-Angebot, kannst Du bei Solufi von überall innerhalb Europas arbeiten. Möchtest Du also gemütlich in einer Berghütte sitzen und Deine To-dos von dort aus bearbeiten? Kein Problem! Am Ende zählt das Arbeitsergebnis und ob Du dieses in Österreich, Spanien oder Deutschland umsetzt, kannst Du für Dich selbst entscheiden.



Ein digitales Flipchart wurde gezeichnet mit einer großen Glühbrine in der Mitte. In der Glühbirne steht: New Work. Darum sind viele Zeichnungen und Wörter wie: Projekte, Innovation und Kreativität als Antrieb, Kollaboration und Austausch, Verantwortung, Intrinsisch, Neue Führungsansätze, Flexibilität, Try and Error, Digitale Kommunikation u.v.m


Selbstbestimmung, Sinn und Selbstverwirklichung

Auch bei Solufi weiß man, dass der größte Antrieb von innen kommt und die Motivation und Leistungsbereitschaft am höchsten ist, wenn man Tätigkeiten ausführen darf, die für einen selbst sinnstiftend sind. Auch die Freude an der Arbeit ist ein wertvolles Gut und für Solufi ein wichtiges Thema. Das Projektgeschäft ist hart umkämpft und dennoch ist die Philosophie bei Solufi, dass man nicht in Projekten eingesetzt wird, mit denen man sich nicht identifizieren kann oder wo gar das Interesse fehlt. Sinn und Zweck der Arbeit liegen bei New Work nicht ausschließlich darin, Geld zu verdienen und auch das bekommen wir bei Solufi durch solche Aussagen, Taten und Freiheiten als authentisches Beispiel vorgelebt.

Mixed Teams und Projekte

Bei Solufi begegnen Dir sogenannte „Responsible Teams – kurz „Respo Teams“. Sie sind nach Schwerpunkten wie zum Beispiel Personal, Marketing, Vertrieb etc. gegliedert und ermöglichen kompetenzbasierte Zusammenarbeit und fördern den internen Austausch. Zugleich gibt die Geschäftsführung Verantwortung ab und überträgt diese an das jeweilige Team. Die Arbeitsabläufe basieren auf dem Ansatz der Projektarbeit. In den Respo Teams werden digitale Tools, wie Miro, Jira und Confluence, zur Aufgabenstrukturierung verwendet und ermöglichen so ein agiles Framework. Um in den Teams mitarbeiten zu können, musst Du keine Spezialkenntnisse oder Erfahrungen in den jeweiligen Bereichen besitzen, sondern einfach Interesse und Lust auf die dort vorherrschenden Themen mitbringen. Merkst Du, dass Dir ein Thema nicht liegt, kannst Du auch einen anderen Themenschwerpunkt wählen und in ein anderes Team wechseln. Alle Teamtüren stehen offen und Du kannst Dir aussuchen, welche Schwerpunktthemen Du bearbeiten möchtest. Klassische Abteilungen, die Aufgaben erledigen, gibt es in diesem Sinne nicht. Kein Silodenken, sondern Förderung der kollaborativen Zusammenarbeit steht im Fokus. Ziel ist auf möglichst effiziente Art und Weise vorzugehen und die Personen in ein Projekt einzubinden, welche die größte Kompetenz und das Interesse dafür mitbringen. Mehrere Perspektiven ergeben ein komplexeres Bild. Das wird bei der Bewältigung von Herausforderungen im internen Arbeitsalltag immer wichtiger. Möchtest Du mehr Verantwortung übernehmen, darfst Du Dich aktiv einbringen. Starre Strukturen haben ausgedient und die Arbeitsbereiche bei Solufi werden immer fließender. Die Zusammensetzung der Teams setzt auf Interdisziplinarität. Denn: Zusammen arbeitet man einfach besser.


Führung – Empowerment

Man liest es doch überall. In jeder zweiten Stellenausschreibung ist die Rede von flachen Hierarchien. Rein theoretisch bedeutet dies, dass es nicht viele Hierarchiestufen im Unternehmen gibt – und genau das war es auch erst einmal. Es bedeutet nicht automatisch, dass man aufgrund von flachen Hierarchien und einer „Du“ Kultur mehr Entscheidungsspielräume besitzt, selbstbestimmt arbeiten kann und in seiner Arbeitsorganisation eine gewisse Freiheit besitzt. Jedoch werden diese und ähnliche Annahmen sofort in dieses Wording hineininterpretiert. Warum wird es sonst so oft als Vorteil genannt? Flache Hierarchien per se sind nicht automatisch ein Vorteil. Der Vorteil liegt in der jeweiligen Ausgestaltung! Es gibt flache Hierarchien, in denen die Mitarbeiter weniger Einfluss haben als in einer stark hierarchischen Organisation. Deswegen sollten Führungskräfte nicht gedankenlos aus der Hierarchie entfernt werden. Stattdessen sollten die Rollen der Führungskräfte in der Organisationsstruktur neu definiert werden. Bei Solufi arbeiten alle Mitarbeitenden sehr autark. Bereits zu Beginn erhalten Mitarbeitende einen enormen Vertrauensvorschuss. Ich darf Dinge nach meinen Vorstellungen ausführen, Ideen einbringen und auch Fehler machen. Solufi schafft ein Angstfreies und Konkurrenzarmes Arbeitsumfeld. Es werden keine stundenlangen Rechtsfertigungsszenarien gefördert, sondern Meinungen und andere Sichtweisen akzeptiert und in Entscheidungen mit einbezogen. Man ist in gewisser Hinsicht sein eigener Chef, da man viel Eigenverantwortung für die eigenen Arbeitspakete besitzt. Entstehen dennoch Reibungen oder Unklarheiten, die es einfach in jedem Arbeitssetting gibt und immer geben wird, agiert die Solufi-Führung als Kapitän. Sie springen ein, nehmen kurz das Ruder in die Hand und streben mit allen Beteiligten gemeinsam den richtigen Kurs an. Wir als Mitarbeitende dürfen davon lernen und können im Anschluss mit vollem Zutrauen weiterhin die Verantwortung für unsere Themen übernehmen. Geht es bei flachen Hierarchien nicht auch genau darum? Die eigenen Mitarbeiter zu befähigen, zukünftige Herausforderungen selbst zu erkennen und dennoch als gewisses Back-up zu fungieren und Sicherheit auszustrahlen. Trotzdem wird dem eigenen Team dauerhaftes Vertrauen entgegengebracht. So würde ich persönlich die Ausgestaltung von flachen Hierarchien definieren. Dieser Ansatz begegnet uns in unserem täglichen Solufi Doing und sicherlich hat dies auch einen Riesenanteil daran, dass man sich bei Solufi einfach wohl fühlt. Hinter der Solufi Führung stehen Personen, die bestenfalls mit gutem Beispiel vorangehen, inspirieren und eigene Ideen umsetzen und dadurch ihr Team zum Voranschreiten motivieren. Wie valide diese Aussage bei Solufi ist? Eigene Projektmanagementmethoden und Produkte sind der perfekte Beweis dafür! Ein Teil davon zu sein, wird nicht als Pflicht von außen vorgegeben, sondern spricht direkt die intrinsische Motivation an. Merke Dir an dieser Stelle gerne Begriffe wie Cut ‘n‘ Shift, Glupix, Beipackzettel und Planungswand, denn ich bin mir sicher, dass Du davon in naher Zukunft bei uns noch mehr zu lesen bekommst.


Smarte Räume Spätestens seit der Corona-Pandemie weiß man, dass Arbeit gut funktioniert, auch wenn nicht immer alle Menschen vor Ort im Office sind. Dennoch beschäftigt sich der New Work Ansatz ebenfalls mit der Ausgestaltung von Räumlichkeiten und konkreten Raumkonzepten. Auch wenn der Fokus der Arbeit bei Solufi auf der Remote-Arbeit liegt, haben die Mitarbeitenden das Bedürfnis nach Büroräumen geäußert, um persönliche Zusammenarbeit zu ermöglichen. Der gezielte persönliche Austausch hat seinen Reiz und fehlt einem umso mehr, wenn die Möglichkeit gar nicht erst besteht. Solufi hat schnell reagiert und ist diesen Mitarbeiterwünschen nachgekommen und verfügt nun über moderne, helle Büroräume mit einem kreativen Meetingraum, verschiedenen Workspaces und einer offenen Kaffeeküche, die als Meeting-Point dient. Immer mehr Unternehmen entscheiden sich, klassische Raumkonzepte aufzugeben. So hat man auch bei Solufi nicht zwingend einen eigenen Platz, sondern kann sich im Büro frei verteilen. Einzelbüro oder mit KollegInnen zusammensitzen, das kann man sich selbst aussuchen, je nachdem welche Aufgaben auf der Agenda stehen. Erklärtes Ziel ist es, das Arbeitsumfeld möglichst flexibel und gesund aufzustellen. Vielfältige Moderationsmedien zur kollaborativen Zusammenarbeit stehen bereit. Am Meeting-Point findet man eine breite Auswahl an kostenfreien Getränken, Snacks und Obst. Damit man sich auch eine Ruhephase gönnen kann, steht ein riesiges Sofa zur Verfügung, dass uns schon mehrmals in seinen Bann gezogen hat. Das Büro ist nicht mehr nur ein Arbeitsort, sondern vielmehr ein Ort, an dem die genialen Ideen und Umsetzungsstrategien entstehen. Ein Ort der Begegnung, an dem man sich wohlfühlen darf und auch Spaß haben soll. Genau dies erreicht Solufi in einem vollumfänglichen Ausmaß.

Technische Strukturen: Bei New Work geht es natürlich auch um technische Themen, da die Digitalisierung mit ein Grund dieser Bewegung in der Arbeitswelt 4.0 darstellt. Als ich neu bei Solufi begonnen habe, war ich sofort begeistert, wie modern die IT-Infrastruktur organisiert ist. Als Beratungsunternehmen im IT-Bereich vielleicht keine riesige Überraschung, aber es gibt genügend Unternehmen, die nicht mit einer Cloud arbeiten und für die digitale Tools sehr fremd sind. Die Zeiten, in denen ein Fax zu den modernen Medien gehörte, sind längst vorbei. In vielen Büros ist es mittlerweile Alltag geworden – Papierloses Arbeiten und digitale Tools lösen altbekannte Abläufe ab. Eines der wohl populärsten Beispiele aus der Praxis zeigt, dass New Work mittlerweile in vielen Büros Einzug gehalten hat. Die Rede ist von Microsoft Office, das seit der Version 365 in der Cloud läuft. Software as a Service – also Programme, die über die Cloud ansteuerbar sind. Der Zugriff auf die Cloud-basierten Anwendungen und Daten ist von praktisch jedem Gerät mit Internetverbindung aus möglich und macht Mitarbeitende somit auch wieder flexibler und in ihrer Arbeit nicht ortsgebunden. Genau mit dieser Cloud und den App-Anwendungen arbeiten wir bei Solufi und es vereinfacht unsere Arbeit alltäglich. Ein wichtiger Fakt, den man sehr zu schätzen weiß, wenn man auch schon andere Unternehmen IT-Infrastrukturen kennengelernt hat.


Transparenz: Bei Solufi gehen wir transparent mit Gehaltsstrukturen um. Bei uns sind Gehälter kein Geheimnis, über das nicht gesprochen werden darf. Solufi verkörpert die Haltung, dass nicht nur diejenigen, die gut verhandeln können, das meiste Geld verdienen, sondern dass sich die Vergütung nach Berufserfahrung und persönlichen Vorkenntnissen richtet. Das trifft den Kern von Ehrlichkeit und Transparenz. Auch geplante Unternehmensentscheidungen werden nicht mit Einzelnen besprochen, sondern transparent mit dem Gesamtteam geteilt. Es gibt noch weitere Beispiele und auch weitere Ansätze, die bereits jetzt allgegenwärtig sind und mit denen Solufi sich beschäftigt. Wie kann man eine Woche mit weniger Stundenumfang integrieren und trotzdem den Kundenanforderungen gerecht werden? Ist eine festgelegte Anzahl von Urlaubstagen notwendig oder kann man auch hier auf Vertrauen bauen?

In einigen Monaten finden sich sicherlich weitere Schlagwörter und passende Realitätsbeispiele im Solufi Universum. Genau das spricht für den gelebten, innovativen und agilen New Work Charakter bei Solufi. Ganz nach den Zitaten von Philip Rosenthal „Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein“ oder dem Zitat des deutschen Topmanagers Rudolf von Bennigsen-Foerder „Stillstand ist Rückschritt“.

Kommentare


bottom of page